Wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein.
Rost, Acryl, Kaffee, Beize, Papier, Kohle, Filzstift und Ölkreide auf Leinwand
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Gepflückte Blumen welken, Tapeten in Räumen vergilben, Wasser in Vasen beginnt zu riechen. Und doch wohnt der Vergänglichkeit eine faszinierende Schönheit inne. Und was könnte sein, würden wir Blumen nicht pflücken, sondern ihnen einfach beim Wachsen zusehen. In diesem Werk habe ich mit kräftigen Farben und dynamischen Formen die Spannung zwischen Vergänglichkeit und Lebendigkeit eingefangen. Es soll die Betrachter daran erinnern, dass Veränderung unvermeidlich ist und Schönheit im Wandel liegt.
Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefaßt sein.
Johann Wolfgang von Goethe

